Trauriges

An deinem Grab

Ich sitz still und traurig an deinem Grab und erzähle dir,
wie schlimm es ohne dich ist.

Die Sonne scheint herab auf dein Grab
Und schützt dich vor der Dunkelheit.

Nur ein Blümlein so zart und frisch,
wächst aus deinem Grab empor.

Ich höre leise,
ganz leise,
wie du weinst,
doch ich kann nicht zu dir.

Traurig denke ich an die schönen Zeiten mit dir
und werde immer trauriger.

Meine Tränen tropfen auf dein Grab.
Dein Blümlein erfreut sich an der Liebe der Träne.
Es erkennt meine Trauer um dich,
wie sehr ich dich vermisse.

Es wächst und schaut mich dabei immerzu erwartungsvoll an,
als ob ich es pflücken und dich somit zurückgewinnen würde.

Wie liebe und zart du warst.

Nur ein Meter bin ich von dir entfernt,
denke ich dann…
und doch ist es mehr als das.

Doch ich werde weiter hier sitzen bleiben und so tun,
als wärst du neben mir und würdest
mich liebevoll anschauen.

Ich bleibe sitzen,
an deinem Grab.

An deinem Grab.

 
 

Aus dem Leben gerissen

Ich kann die Erinnerungen nicht mehr ertragen,
und die vielen sinnlosen Fragen.
Immer wieder steh ich vor deinem Grab,
schau stundenlang zu dir hinab.
Ich versuche den Schmerz zu verdrängen,
doch er bleibt an mir hängen.

Jedesmal lege ich eine Blume nieder,
und singe eines unserer Lieder.
Du erscheinst in jedem meiner Träume,
einsam in einem Wald voller Bäume.
Ich wünschte, du könntest zurückkehren,
und ich würde dich nie wieder verlieren.

Du hast diese Welt für immer verlassen,
mir nicht mal einen Gruß hinterlassen.
Trotzdem komme ich immer wieder her,
und es fällt unendlich schwer.
Unsere Seelen sind unzertrennlich,
desto mehr vermisse ich dich.

 

 

Wenn du jemals ein Kind verlierst, wie es mir geschehen ist, dann wirst du die andere Seite der Wahrheit kennen. Du wirst verstehen, was es bedeutet, vernichtet zu sein und doch jeden Tag aufzustehen und den Kessel mit Wasser zu füllen. Du wirst den Dampf aus dem Kessel steigen sehen und weinen. Du wirst behaupten, es sei alles in Ordnung. Du hast ein Staubkorn ins Auge bekommen. Das ist alles. Auf der Straße werden Tränen auf den Gehsteig tropfen und deine Schuhe füllen. Sag, die Sonne schiene dir in die Augen. Wenn du deine Trauer zeigst, vergeht sie nicht. Wenn du sie verbirgst, vergeht sie nicht. Sie ist für immer und ewig bei dir, aber es gibt vielleicht eine Stunde, in der du dich nicht erinnerst. Einen Abend, an dem der Himmel blau wie Tinte ist. Einen Nachmittag, an dem deine Tochter hinter einer Grille herläuft, die sie niemals fangen wird. Flüstere den Namen deines Babys. Dann sei still.

 

 

 

 

Abgetrieben

 

Mona ging in der Schule den Gang entlang, ihre roten Haare breiteten sich um ihr Gesicht aus wie ein Fächer. Sie starrte auf den Boden und versuchte, jeglichen Augenkontakt mit den anderen Schülern zu vermeiden. Schützend legte sie ihre Hände um den Bauch , und wieder überkam sie die tiefe Traurigkeit, dieser schreckliche Schmerz in ihrer Seele. Sie hatte etwas schreckliches gemacht, das absolute no no. Sie hatte ES getan. Sie hatte abgetrieben. Ein kleines, unschuldiges, in ihrem Bauch heran wachsendes Lebewesen getötet. Mit Salzsäure. Sie war in der 11 Woche schwanger gewesen. Sie wollte das nicht. Und sie wollte auch keinen Sex haben.

Mona spürte die Blicke ihrer Mitschüler hinter sich, die sich durch sie hindurch bohren, sie hört wie sie tuscheln. „ Mörderin!!!“ und „ Wenn die Schlampe zu blöd ist zu verhüten soll sie halt nicht wie blöde durch die Gegend ficken!“

Sie schluckt. Sogar ihre ehemals beste Freundin will nichts mehr mit ihr zu tun haben. Mona weiß nicht mal woher die das alle wissen.

Ja ja , die machen es sich sehr leicht. Die haben ja keine Ahnung. Lange hat sie überlegt ob sie es tun soll oder nicht. Dann hat sie sich dafür entschieden. Auch wenn sie es bereut , aber gleichzeitig glaubt sie das Richtige getan zu haben. Weil sie mit 13 zu jung ist für ein Kind. Und weil sie ihrem Baby mal nicht sagen müssen wollte dass sein Vater ein Vergewaltiger ist!

 


 

 

 

 

... ach könnten Teddybären reden!

Alles was sie sich wünschte war von den Anderen gemocht zu werden, aber mal wieder hatte man sie nur ausgelacht. Sie war ein bischen dicker als alle ihre Klassenkameraden, aber hieß das etwa, daß sie nicht genauso liebenswert war? Man hatte ihr zumindest schon immer das Gefühl gegeben. Irgendwann hatte sie letztendlich angefangen es selber zu glauben.
Es war ein sonniger Tag, so wie Josey es mochte. Hätte sie nicht in die Schule gemusst, dann würde sie jetzt draußen im Garten auf ihrem Handtuch liegen und den Sonnenhimmel betrachten. Aber die Sommerferien waren erst vor wenigen Tagen zu Ende gegangen.
Nach der fünften Stunde kam ihre Lehrerin noch einmal in die Klasse zurück, da sie ihre Tasche vergessen hatte. Sie konnte sie nicht gleich finden und so fragte sie in die Runde. Peter aus der letzten Reihe meldete sich:
“Die hat Josey aufgegessen!“
Daraufhin fing die ganze Klasse an zu lachen und zu Joseys Erstaunen lachte sogar ihre Lehrerin. Das hatte Josey nun wirklich nicht von ihr gedacht. Alle waren so gemein zu ihr. Leise Tränen liefen über Joseys Wangen, sie sprang auf und lief aus der Klasse. Den ganzen Schulweg über weinte sie. Als sie zu Hause ankam hatte sie noch immer ganz gerötete Augen. Ihre Eltern fragten besorgt was denn passiert sei, aber während Josey erzählte, fingen auch sie an zu lachen und ihr Vater meinte:
“Ja Josey, du bist auch viel zu dick. So wirst Du niemals Freunde finden.“
Weinend lief Josey in ihr Zimmer, welches im Keller lag. Sie mochte den Keller, hier hatte sie wenigstens ihre Ruhe. Da saß sie nun, wie ein Häufchen Elend in der Ecke - zusammengekauert. Ihren Lieblingsteddy Buma hatte sie fest im Arm. Joseys Tränen kullerten über seine Fellwangen und es sah so aus, als würde er mit ihr weinen. Buma schaute sie an, als würde er sagen:
“Kleine Josey, weine nicht! Die Anderen haben keine Ahnung. Ich werde immer Dein Freund sein...“
So saß sie dort, den ganzen Abend. Sie weinte so lange, bis einfach keine Tränen mehr flossen.
Obwohl Josey ihre Eltern angefleht hatte nicht wieder zur Schule zu müssen, wurde sie von ihrer Mutter am nächsten Morgen auf den Schulweg geschickt. Josey ging die Hauptstraße entlang bis sie zur großen Kreuzung kam. Dort stand sie eine Weile und schaute den vorbeifahrenden Autos hinterher. Eigentlich hätte sie nach links gemusst um zur Schule zu kommen, stattdessen bog sie nach rechts ab. Sie ging immer weiter Richtung Stadtmitte. Vor ihr lag ein großer Supermarkt. Josey hatte sich von zu Hause etwas Geld mitgenommen. Sie ging hinein und kaufte sich eine Tafel Schokolade, die mit ganzen Nüssen, denn die mochte sie am liebsten. Außerdem nahm sie noch eine Flasche Cola mit und ging zur Kasse. Als sie bezahlt hatte machte sie sich auf den Weg in den Park. Sie setzte sich auf eine Parkbank und stellte die gekauften Sachen neben sich ab. Eifrig packte sie die Schokolade aus und biss ein großes Stück ab. Eine Mutter kam mit ihrem Kind vorbei. Josey schätzte den Bub etwa auf 7 Jahre. Plötzlich drehte sich der Junge zur Seite, sah Josey an und sagte zu seiner Mama:
“Schau mal was für ein dickes Kind das ist“
Darauf meinte seine Mutter:
“ Ja Janik, das liegt nur daran das sie so viel Schokolade ißt und Cola trinkt. Also iß nicht so viel Süßes, sonst siehst Du irgendwann auch einmal so aus!“
Der kleine Junge verzog angewidert das Gesicht. Josey blieb das Stück Schokolade im Hals stecken. Sie mußte husten. Als sie wieder Luft bekam fing sie an zu weinen.
“Alle Menschen sind gleich“, dachte sie. “Alle sind sie so gemein“.
Josey fragte sich, was sie ihnen allen getan hatte. Sie fuhr sich mit dem Handrücken über ihre Augen um sich die Tränen wegzuwischen, dann nahm sie ihre Geldbörse aus der Hosentasche und zählte den Inhalt. 27,50 DM hatte sie noch. Mit ihrer Geldbörse in der Hand ging sie zurück in die Stadt. Sie kam am Supermarkt vorbei, an einem Blumengeschäft, einer Konditorei und an einer Apotheke, Als sie vor der Apotheke stand packte sie der Gedanke: Ich will so nicht weiterleben! Sie ging hinein. Der freundliche Apotheker fragte sie womit er ihr helfen könne.
“Ich habe Schlafprobleme und brauche dringend etwas dagegen.“
Josey versuchte so erwachsen wie möglich zu wirken. Immerhin war sie erst 13, sah aber schon aus wie 19.
“Ja“, sagte der Apotheker, “welche möchten sie denn?“
“Welche wirken denn am besten?“, fragte Josey.
Der Apotheker verschwand im hinteren Teil der Apotheke, kam mit einer rot blauen Packung zurück und legte sie Josey vor die Nase.
“Hmm“, machte Josey, “und was kosten die?“
“11,90 DM“
Josey rechnete schnell im Kopf, in Mathe war sie schon immer sehr gut gewesen.
“Gut, dann nehme ich zwei Packungen.“
Der Apotheker packte ihr die zwei Schachteln in eine Tüte und Josey bezahlte. Nachdem sie die Apotheke verlassen hatte, ging sie zurück in den Park. Dort angekommen setzte sie sich wieder auf die Parkbank. Sie nahm die Packungsbeilage hervor und laß:
Soweit nicht anders verordnet nehmen Sie bitte vor dem zu Bett gehen zwei Tabletten. Sollten Sie binnen einer Stunde keine Wirkung verspüren, nehmen sie bitte nochmals zwei Tabletten. Dosierungshinweis: Täglich max. vier Tabletten. Bei einer erhöhten Dosis kann das Mittel tödlich wirken. Josey sah auf die Uhr, es war halb zehn, sie machte sie sich auf den Heimweg. Sie wusste, dass sie zu Hause niemanden antreffen würde. Ihre Eltern waren beide berufstätig. Zu Hause angekommen, nahm Josey sich ihre Lieblingsdecke aus dem Schrank und breitete sie auf dem Bett aus, dann holte sie sich ein großes Glas Wasser. Alles sollte schnell gehen. Wenn ihre Eltern in knapp 5 Stunden nach Hause kamen wollte sie bereits tot sein. Wie ein lebloses Stück Fleisch.
“Ja“, dachte Josey, “fettes Fleisch!“
Sie stellte das Glas Wasser auf den Nachttisch und nahm eine der Packungen hervor. Sie hatte zwei gekauft, falls eine nicht genügen würde. Mit zittrigen Fingern fing sie an die Tabletten aus der Packung zu drücken. Am Ende hatte sie 20 Stück vor sich liegen. Josey stand noch einmal auf um sich ein Blatt Papier und einen Stift zu holen. Sie schrieb:

“Liebe Mama, lieber Papa
Nie habt ihr mich richtig verstanden. Es hat mich so verletzt das selbst IHR nicht zu mir gehalten habt. Ich möchte trotzdem nicht, daß ihr Euch für meinen Tod verantwortlich macht, denn ich habe diesen Weg selber gewählt. Paßt bitte auf Buma auf oder schenkt ihn einem anderen dicken Mädchen, dann kann er sie trösten. Er war doch mein einziger Freund!
Ich habe Euch lieb,
Josey“

Den Brief legte sie in Bumas Arme und nahm die Tabletten in die Hand. Eine nach der anderen steckte sie diese in ihren Mund und trank immer wieder Wasser dazu. Als sie merkte das sie schon langsam müde wurde, legte sie sich auf ihr Bett und schlief ein. Lange musste sie nicht leiden, der Kampf mit dem Tod dauerte nur einige Sekunden, dann hörte ihr kleines Herz auf zu schlagen. Nur ihr Teddy Buma hatte alles mit angesehen. Er schaute sie an, als könne er alles nicht verstehen. Leise lief eine dicke Teddybärenträne über seine Fellwangen. ... Ach könnten Teddybären reden.

A.G.

 

 

 

Bitte, Mutter, bitte ......


Schreie, Mütterchen...hörst du mich nicht?
Schreie doch schon so lange, doch immer vergebens, leiser bisher, mit den Augen, in denen du hättest lesen können wenn du nur gewollt hättest, mit den Süchten die ihren Ursprung nur in einer haben: meiner Sehnsucht nach dir! Nach deinen Armen, deinem Herzen, deiner Liebe.
Doch es kommt keine Antwort, kein Streicheln, kein Blick von Verständnis, keine Wärme aus deiner Seele, es ist als ob dein Herz kalt bleibt.
Warum hast du mich geboren, warum?? Hast du mich da schon nicht gewollt?
Läßt mich darum einsam und alleine bis heute.

Ich sehe wieder deine Hand, ein Stück Brot, doch den Arm weit von Dir gestreckt so als solle ich dir nicht zu nahe kommen. Keine Berührung, keine Nähe, keine Wärme.
Futter für den Leib, doch kein Futter für meine Seele und mein Herz.

Das Kind ist sauber, hat zu essen, sagen die Leute, doch es geht nicht richtig aus sich heraus.

Was soll heraus ? Ich, das Kind? Welches Kind? Ich bin nichts, ich muß nichts sein, unbedeutend, nicht einmal Mutter hört mich.
Kann man daran sterben?
Dann bin ich gestorben, nicht an einem Tag, in einer Stunde, ich bin langsam gestorben, von Anbeginn bis heut über Stunden, Tage, Jahre, Jahrzehnte ..
Wurde immer kälter, immer leerer immer einsamer ...
Du bist heute alt Mutter und ich immer noch ein winziges Kind, verloren, voller Sehnsucht, suchend, bittend, flehend ..zuletzt schreiend, weil ich es nicht verstehen kann warum du so bist wie du bist.
Warum du nicht spürst wie ich eine MUTTER brauche. Damals, heute , morgen..

Oder spürst du es und es ist Dir gleich, weil du dir einfach selber wichtiger bist?

Nun soll ich wieder Abschied nehmen, dich wieder gehen lassen, warum ..weshalb?
Warum hast wieder nicht das Weinen deines Kindes gehört, das gleiche Weinen wie früher “ ..Mammi bitte bleib‘ doch, geh nicht weg, lass‘ mich nicht allein ich brauche dich doch
Nicht noch einmal gehen, grade jetzt nicht, wie viele Tage bleiben uns noch? Hör doch!!!
Hör, ich schreie so laut ich kann...Mammi bitte....
Du sagst, .. ich komm‘ ja wieder...doch das ist Lüge. Du kommst, wenn Du kommst nur um gleich wieder zu gehen. Bleib‘ Mammi , bitte bleib doch .....

Ich schreie diese Worte, voller Verzweiflung und doch auch voller Scham, weil das schreiende Kind, ähnlich einer gespaltenen Persönlichkeit weiß: Es ist gewachsen. Groß geworden. Das Spiegelbild zeigt es ..doch es zeigt nur die Hülle, eine Haut, angefüllt mit gewachsenem Fleisch, voll angespannter, Brett harter Muskeln, zusammen gekrampft bei all den vielen Sätzen die du je gesagt hast: „ Reiß dich zusammen. .reiߑ reiߑ laß dich nicht so gehen ....

Mutter, wie habe ich gerissen um dir zu gefallen. Hab‘ mich gehen lassen nur ganz allein im dunklen Keller um dir nicht lästig zu sein.
Um vielleicht endlich einmal zu spüren ..du bist mir doch so wichtig, das Wichtigste überhaupt, ich liebe dich mein Kind, mein liebes liebes Kind.
Doch..
du redest wieder ..belanglose Worte die nichts sagen, die versuchen zu erklären, zu entschuldigen was nicht zu entschuldigen ist. Nicht mein Herz sollen die Worte treffen sondern den Kopf: ..nun reiß dich zusammen....reiߑ ..muß das nun sein am letzten Tag.....“

Ja Mutter.. grade heute, am letzen Tag.. grade darum..
aber du verstehst nichts, nie, nicht bis an dein und an mein Ende.

Du gehst einfach und läßt dein eiskaltes, erfrorenes Kind zurück.


 

 

 

Bruderherz

Eine sanfte Stimme drang an sein Ohr: „Malic wach auf.“
Und so wie im gesagt war so tat er auch, langsam öffneten sich seine Augenlieder und er blinzelte schwach hinauf in den Himmel.
Seine Pupillen, die so weit geweitet waren, das es schien als ob seine Augen schwarz wären, wurden ganz klein, da er nun nicht mehr ihm Dunkeln war sondern wieder im Hellen.
Wieder drang die selbe Stimme mit den selben Worten an sein Ohr, doch er reagierte nicht und sah weiter in den blauen Himmel, der nur leicht von Schäfchenwolken verdeckt war.
„Malic!“
Er drehte seinen Kopf nach rechts, so dass ihm seine schwarzen Haare ins Gesicht fielen und somit seine grün braunen Augen verdeckten.
Malic sah nichts und lächelte zu der anderen Person die er nicht erblicken konnte.
„Malic sag warum bist du so?“ fragte ihn wieder die Stimme zärtlich.
Er zuckte nur mit den Achseln und regte sich sonst nicht.
„Willst du den immer so bleiben?“
„Warum nicht, ich seh nicht Schlimmes dran.“ Entgegnete der Junge gelassen und zuckte wieder mit den Achseln.
„Du kannst aber doch nicht immer so bleiben.“ Die andere Stimme hörte sich jung an, wie von einem kleinen Kind, um genauer zu sein von einem kleinen Mädchen.
„Ich kann zwar nicht viel und hab auch keine besondere Begabung, aber ich denke ich werde mich nicht verändern, mir geht es doch gut, warum also ändern?“ er drehte wieder seinen Kopf in seine Ausgangsposition.
„Das ist aber nicht gut wenn du dich nicht änderst, jeder ändert sich ständig.“
Ein kleiner Finger bohrte sich leicht in die Seite von Malic.
„Ich änder mich nicht.“ Sprach der Junge ruhig, stich sich die Haare aus dem Gesicht und lächelte hinauf.
„Warum nicht?“
„Weil ich Malic bin, wenn ich mich änder dann bin ich nicht mehr ich selbst, dann bin ich nicht mehr Malic.“
„Hast du etwa Angst davor dich zu ändern?“ fragte ihn die Stimme besorgt.
Malic musste nicht lange überlegen bevor er antwortete: „Angst…hmm…vielleicht.“
„Also hast du Angst, dabei brauchst du gar keine Angst zu haben. Sie mich doch an ich hab mich auch geändert, bin groß geworden, bin schlau geworden-“
„Und du bist nerviger geworden.“ Unterbrach Malic die zierliche Person neben ihm und drehte wieder seinen Kopf in die Richtung der Stimme, doch diesmal ohne dass ihm die Haare ins Gesicht fielen.
Zwei große braune Kulleraugen blickten ihn leicht verärgert an, aber nur für einen kurzen Augenblick, danach verwandelte sich der böse Blick in ein liebliches Lächeln.
Ein kleines Mädchen zu der die süße Stimme passte kniete neben ihm auf dem Boden in einem weißen Sommerkleid mit roten Schleifen an den Ärmeln und an den Seiten.
Ihr Haar war strohblond und zu drei Zöpfen geflochten, die mit roten Schleifen verziert waren.
„Früher war ich mal so groß.“ Das kleine Mädchen fuhr ihre Hand aus und hielt sie vor ihre Brust. „Guck so groß war ich damals und jetzt bin ich schon viel größer.“
Das Mädchen war vielleicht 7 oder 8.
„Das ist schön Melissa.“ Der Junge der vielleicht 16 oder 17 war behielt das herzliche Lächeln auf den Lippen und betrachtete die kleine Person.
„Ja siehst du? Du findest es auch schön das ich mich verändert habe, also ist es doch gut!“
Melissa nickte heftig zu ihrem Satz und sah Malic weiter hin aus ihren Kulleraugen an.
„Das man sich äußerlich verändert ist normal.“
„Ja aber ich hab mich nicht nur äußerlich verändert, nein. Ich mag jetzt gerne Klavier spielen und ich mag keine Bohnen mehr, früher hab ich Bohnen gemocht, jetzt sind sie Bäh!“
Versuchte die Kleine zu protestieren.
„Geschmäcker ändern sich das ist auch normal.“
Der Junge blieb gelassen.
„Dann änder dich doch auch.“
„Ich bin aber kein Geschmack, ich kann mich nicht mehr ändern ich werde so bleiben.“
„Würdest du dich nicht mal für mich ändern?“
Das kleine Mädchen biss sich leicht auf die Unterlippe und sah Malic etwas traurig an.
„Ach Melissa, willst du überhaupt das ich mich ändere?“
Malic verzog etwas seinen Mundwinkel und Melissa blickte kurz hinauf in den Himmel und kratze sich nachdenklich am Hinterkopf.
„Ja…hmm…und nein.“
„Siehst du? Nicht jede Veränderung ist gut oder schön. Veränderungen können auch schlecht sein.“
Seine Stimme war immer noch ruhig und hatte keinen Hauch von Wut, Angst oder sonstigem.
„Aber du hast dich auch einmal ganz geändert und …jetzt…jetzt sollst du dich wieder ändern.“
Melissa stammelte leicht, da sie nicht wusste wie sie das sagen sollte.
„Du fehlst mir wie du warst, änder dich doch ein wenig für mich.“
„Schwesterchen, guck nicht so traurig, ich hab dich auch nie traurig angesehen. Lächle für mich.“
Sie versuchte es und schaffte es auch ein wenig.
„Schon besser so.“ Malic verschränkte die Arme hinter seinem Kopf und stützte ihn somit ab.
Eine Zeitlang starrte Melissa ihren Bruder einfach nur an, mit dem leichten Lächeln im Gesicht, bis dann plötzlich eine kleine Träne über ihre Wange floss.
„Weißt du ich habe viel geweint als du dich geändert hast und ich weine heute immer noch.“
Sie senkte ihr Haupt um ihre Tränen zu verstecken und wischte sich schnell mit den Handrücken über die Augen.
„Weine nicht deswegen, auch wenn ich mich geändert habe und mich nicht mehr ändern werde, so weißt du doch wenigstens das es mir gut geht so wie es ist.“
Malic versuchte seine kleine Schwester zu beruhigen.
„Mama und Papa haben es schon fast vergessen, dass du dich verändert hast, es ist ja auch schon lange her.“ Schluchzte Melissa kaum hörbar.
„Das ist vielleicht auch besser so für die zwei.“ Er nickte und schloss für einen kurzen Moment die Augen um sie dann wieder, in Begleitung eines Seufzers zu öffnen.
„Hast du mich vergessen? Hasst du mich? Du spielst nicht mehr mit, seit dem du dich verändert hast.“
„Ich könnte dich nicht hassen und dich zu vergessen würde mir nie einfallen. Mir tut es Leid das ich nicht mit dir spielen kann, aber ich verspreche dir immer hier zu bleiben, ich werde nie weggehen. Du kannst immer zu mir kommen wenn du mich brauchst.“
Nun fing das kleine Mädchen doch an zu weinen und schluchzte nun auch lauter.
„Ich hab dich lieb, egal wie du dich änderst, egal was mit dir ist. Ich werd dich immer lieb haben.“ Sie nickte eifrig und sah ihn nun aus ihren geröteten Kulleraugen an.
„Ich dich auch meine Kleine und sei nicht so traurig wegen mir, ich lass dich nicht allein.“
Seine Stimme war voller Wärme und Liebe.
„Ach Bruderherz.“ Melissa beugte sich nach vorne zu ihm und legte ihre schmächtigen Ärmchen auf seine Brust um ihr Gesicht darin zu vergraben.
„Du fehlst mir so.“ hauchte sie nur noch.
„Ich bin bei dir meine Kleine, immer.“
Melissa fing an noch etwas heftiger zu weinen und zu schluchzen.
„Sei nicht traurig, vergiss mich bloß nie und lächle wenn du an mich denkst.“
Seine Stimme wurde leise und irgendwie hörte sie sich an wie ein Echo von weit weg.
Es wurde Still und die Zeit verstrich. Melissa weinte noch ein Weilchen, doch dann beruhigte sie sich und erhob sich langsam von dem kalten Stein.
Ihre Augen waren von den ganzen Tränen ganz rot geworden und ihr Blick immer noch traurig.
„Malic, warum musstest du dich so verändern, warum? Ich vermisse dich so sehr. Doch ich soll für dich lächeln, nicht traurig gucken, ich werde es so gut tun wie ich kann.“
Doch was ihr in der Zukunft gelingen sollte gelang ihr diesmal nicht.
„Wach auf Malic wach auf.“ Sagte sie noch leise, drehte sich um und verließ das Grab ihres Bruders.


 

 

 

Du hast mir die Kindheit genommen

......und sie lief so schnell sie nur konnte. Hauptsache weg! Weg von diesem Mann, der ihr das angetan hatte!

Als Shenaja im Wohnzimmer ihrer Mutter dem Mann gegenüberstand, der sie benutzt und misshandelt hatte, und den sie trotz seiner Tat nicht angezeigt, weil sie Angst davor hatte davon zu reden, wie es damals für sie war, bekam sie es mit der Angst zu tun. Auf einmal war alles wider da! Angst! Bilder von damals! Sich fremd fühlen! Was hatte er gemacht? Er hatte ihr die Kindheit genommen! Er war seinen Trieben gefolgt! Aber warum nicht bei seiner Frau? Warum bei ihr, einem kleinen Mädchen von 13 Jahren?

Sie sitzt auf ihrem Bett, ist ungewöhnlich still. Sie denkt über ihre Jugend nach. Darüber, dass es ihrer eigenen jüngeren Schwester nicht anders erging als ihr. Ihre Schwester Gwen hatte sich einmal getraut, ihrer Mutter alles zu sagen, doch sie bekam keine Hilfe! Im Gegenteil! Ihre Mutter lachte sie aus! Streicheln ist doch ganz normal, meine sie. Nein! Diese Art von Streicheln war ganz bestimmt NICHT normal! Sie sinkt auf ihre Knie und weint...

Heute sind die beiden Geschwister 17 und 18 Jahre alt. Shenaja hat keinen Kontakt mehr zu dem Mann der ihnen diese Untat angetan hat, Gwen allerdings ist es fast unmöglich ihm aus dem Weg zu gehen. Doch beide haben sie etwas gemeinsam: Sie hassen ihren Großvater!


 

 

 

Ich habe nicht umsonst geweint

Als Seelsorgerin in einer Klinik für krebskranke Kinder hatte ich eine ganz besondere Aufgabe. Ich sollte den Kindern und ihren Eltern Trost spenden, sie durch zahlreiche Therapien und Operationen begleiten und ich sollte versuchen, den Kindern ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.
Ich wusste nicht warum ich diesen Job angenommen hatte, geschweige denn wie ich das alles packen sollte. Wie kann ich einem Kind,dessen Leben von soviel Leid, von sovielen Schmerzen geprägt ist, das Lachen wieder schenken?
Während den zahlreichen Jahren in der Klinik blieb mir eine kleine Patientin besonders in Erinnerung. In meiner zweiten Woche der neuen Arbeit sah ich die achtjährige Marion zum ersten Mal. Ihr kahler, von der Chemotherapie geprägter Kopf, erschreckte mich, als ich sie auf ihrem Bett sitzend sah. Ich trat in das Zimmer und mir fiel auf, wie hübsch diese Mädchen war. Eine Weile schauten wir uns an, ohne zu sprechen. Ich konnte es mir nicht erklären aber da war etwas Vertrautes zwischen uns. Plötzlich stand sie auf, nahm meine Hand und führte mich zu ihrem Bett. Sie gab mir zu verstehen, dass ich mich setzen sollte. Marion fragte mich, ob ich nicht Lust zum Karten spielen hätte. Natürlich hatte ich die.
Es war unglaublich, wieviel man in einer Stunde Karten spielen über die Kleine erfahren konnte und trotzdem schaffte sie es immer wieder uns zu überraschen. Als ich bemerkte, dass Marion müde wurde, schlug ich ihr vor, zusammen eine Geschichte zu lesen und dann solle sie doch ein wenig schlafen. Ohne zu nörgeln willigte sie ein. Es verwunderte mich dass Marion so reagierte als wir mitten im Spiel abbrachen. Kennen sie vielleicht ein kind ,dass nicht gerufen hätte:“ Aber ich hab gewonnen!“?
Ich glaube nicht, dass es noch andere Mädchen gibt die so wie sie sind oder ihr in entferntesten Weise ähneln.

Während ihrer drei Jahren in der Klinik habe ich sie nicht ein einziges Mal weinen gesehen. Bei Marion hatte ich immer das Gefühl, sie hatte sich mit ihrem Leben abgefunden. Ob man sich aber an ein solches Schicksal gewöhnen kann bleibt dahingestellt. Der Glaube an Gott und die grenzenlose Liebe ihrer Eltern haben sie solange am Leben gehalten, davon bin ich fest überzeugt.
Zwei Wochen später lernte ich auch Marions Eltern kennen. In diesen besagten Jahren hat sich zwischen uns eine Freundschaft entwickelt, wie sie sich nur zwischen besten Freunden ergeben kann.
Ich erinnere mich noch an einen der traurigsten Augenblicke in dieser Zeit als wäre es gestern gewesen.
Marion musste zum sechstenmal operiert werden. Die Ärzte machten den Eltern keine grossen Hoffnungen mehr. Wenn diese Operatin nicht gelingen würde, rechnete man damit, dass die Kleine ihre Krankheit nicht mehr lange durchstehen würde.
Als sie operiert wurde, sassen ihre Eltern und ich vor dem OP-Saal. Während wir hofften, dass unsere Gebete erhört wurden, hielten wir unsere Hände, stundenlang wie es mir schien. Gewaltsam versuchte ich meine Tränen zu unterdrücken, richtig klappen wollte es nicht. Die Anspannung der letzten Wochen brach, mit einem Schlage, aus mir heraus. Es war schwierig zu weinen und gleichzeitig den Eltern Mut zu machen

Am nächsten Morgen wurde uns mitgeteilt, dass Marion leider in der vergangenen Nacht verstorben war. Heute noch sehe ich die Gesichter und die Tränen der Eltern vor mir.

Es war eine schwierige Zeit, für uns alle. Kurz darauf zogen Marions Eltern nach Paris um. Nicht um das Mädchen zu vergessen, nein, sie brauchten Abstand, ein neues Leben und Erholung.
Ich dachte auch eine Zeitlang darüber nach meinen Job zu wechseln, aber ich wusste dass dies nicht Marions Wille war. Mein Herz hat sich von der ersten Sekunde in der Klinik zum Bleiben entschieden. Die Kinder brauchen jemanden, der ihnen zuhört, dem sie vertrauen können und jemanden, mit dem sie über ihre Krankheit sprechen können.
Ich kann und werde diese Kinder nicht im Stich lassen. Marion hat mich gelehrt jeden Tag so zu leben als wäre es mein Letzter.
Meine Tränen geben mir die Kraft und den Mut um weiter zu kämpfen und eines Tages vieleicht, werden wir die Krankheit Krebs besiegen. Dank Marion wusste und weiss ich :

Ich habe nicht umsonst geweint.


 

 

 

Kleines Herz schlag weiter

Es war vor 20 Jahren, als ich neu nach Atlanta zog. Mein Mann Tom und ich hatten zwei Monate zuvor geheiratet. Nun war ich im Ersten Monat Schwanger. Unser Haus lag direkt am See. Es war wie ein Traum. Doch dieser Traum sollte zerstört werden. Als die Zeit da war, brachte ich ein Mädchen zur Welt, wir nannten Sie Mischelle. Sie war das süßeste Baby, dass ich je gesehen hatte, aber vielleicht denkt jede Mutter so. Aber Mischelle kam nicht gesund zur Welt. Sie hatte einen Herzfehler. Bevor wir sie mit nach Hause nehmen konnten, lag sie noch Wochenlang in einem Brutkasten. Dann war es soweit. Mischelle war das Erste mal zu Hause. Abends legte ich sie in Ihr Kinderbett und musste dabei an die Worte des Arztes denken. “Wenn wir nicht bald ein Spenderherz für Ihre Tochter finden, wird sie sterben“, sagte er. “Ich möchte ihnen nichts vormachen Miss Halliwell. Es sieht sehr schlecht für Mischelle aus.“ Ich war irgendwie erleichtert, dass er so ehrlich war. So konnte ich wenigstens wissen, woran ich war. “Es wird alles wieder gut, Jo“, sagte Tom, der plötzlich hinter mir stand. Als Mischelle eingeschlafen war, gingen auch Tom und ich ins Bett. Ich hatte solche Angst. In der Nacht träumte ich, dass Mischelle starb. Am nächsten Morgen wachte ich Schweißgebadet wieder auf. Das ging mehrere Wochen so, jede Nacht einen anderen Alptraum. Wochenlang diese Angst und täglich die Worte des Arztes zu hören wenn wir bei Untersuchungen waren. Es tat weh, im Hinterkopf diese Ungewissheit. Überlebt sie? Wird rechtzeitig ein Spenderherz gefunden? All solche Fragen stellte ich mir, Tag für Tag, Nacht für Nacht. Es dauerte etwa zwei Monate als endlich die Entwarnung kam. Doctor Mason rief uns an einem Sonntag Morgen an und teilte uns mit, dass wir mit Mischelle möglichst schnell ins Krankenhaus sollten. Sie hatten ein Spenderherz für sie gefunden. Wir waren mehr als überglücklich diese Nachricht zu hören. Wir machten uns auf den Weg ins General Hospital. Dort angekommen operiere Dr. Mason sofort und ein paar Stunden später sassen wir an Mischelle´s Krankenbett. Sie hatte wieder Farbe im Gesicht, aber wirklich beruhigt hatte es mich nicht. Es vergingen Tage, Wochen, Monate, Jahre. Mischelle war mittlerweile vier geworden. Sie war ein aufgewecktes kleines Mädchen, die mit einem fremden Herz lebte. Noch damals musste sie zu etlichen Untersuchungen. Es war ein Leben auf einem Strommast. Es hätte zu jedem Tag passieren können, dass Mischelle´s Körper das Herz ablehnte. Im Sommer 1987 waren Mischelle, Tom und ich mal wieder auf dem Weg ins General Hospital zur Untersuchung. An diesem Tag schien die Sonne stark am Himmel. Im Krankenhaus angekommen, setzten wir uns in den Flur. Alle schwitzten wir. Dann rief uns die Schwester ins Behandlungszimmer. Wie immer wurden Mischelle´s Herztöne gemessen. Das Gerät, an welches Mischelle angeschlossen war piepste plötzlich wie verrückt. Dann fiel mein Baby um. Sie lag ganz regungslos auf dem Behandlungsbett. Die Schwester gab ihr eine Spritze und kurze Zeit später waren Mischelle´s Herztöne wieder einigermaßen normal. Mein Herz klopfte wie verrückt. Ich hatte soeben beinahe meine Tochter verloren. Ich stand neben ihr und streichelte über ihr s gelocktes Haar. Sie war total blass. Dann passierte es wieder. Das Gerät piepste wie verrückt. Dann blieb ihr Herz stehen. Das Gerät zeigte eine gerade Linie. Die Schwester versuchte Mischelle wiederzubeleben. Immer und immer wieder. Zwei andere Schwestern und Dr. Mason kamen dazu. Sie versuchten es, immer wieder. Irgendwann schickte Dr. Mason mich und Tom nach draußen. Minuten später kam er aus dem Behandlungszimmer. Er machte ein furchtbar trauriges Gesicht und sagte: “Es tut mir leid, aber wir konnten leider nichts mehr für Mischelle tun, sie ist soeben verstorben.“ In meinem Hals bildete sich ein dicker Knoten. Sekunden später war er verschwunden. Ich fiel zu Boden, schrie und trat um mich. Ich konnte es nicht wahr haben, dass Mischelle nicht mehr da war. Mein Engel, mein Baby, einfach tot, ich wollte es nicht glauben. Ich wollte unbedingt zu ihr, aber niemand, nicht einmal Tom, ließ mich zu ihr.


Die nächsten drei Jahre waren für mich der Horror. Nachts hatte ich schlimme Alpträume und ich fing an zu trinken. Immer mehr und mehr. Nur so konnte ich meinen Kummer überwinden. Tom verließ mich. Er konnte mich nicht ertragen, er konnte nicht mit ansehen, wie ich mich in mein Verderben trank. Es vergingen nochmal zwei Jahre und ich war in einer Klinik und machte einen Entzug. Drei Jahre war ich dort, bevor ich endlich clean war. Es waren die schlimmsten drei Jahre meines Lebens. Und heute, fast 20 Jahre nach Mischelle´s Geburt lebe ich in einem kleinen Haus und versuche zu begreifen, was damals passiert war, versuche zu begreifen, warum Gott mir den liebsten Menschen nahm und warum ich überhaupt je lebte. Vor drei Tagen erfuhr ich, dass mein Ex-Mann und Vater von Mischelle, Tom, an Lungenkrebs starb. Er hinterließ eine Frau und drei Kinder. Er wurde nur 44 Jahre alt. Auch diese Nachricht schockte mich besonders. Ich hatte ihn geliebt, er war neben Mischelle mein ein und alles. Aber ich war dumm und hatte all dies, all diese Liebe von ihm aufs Spiel gesetzt. Ich hatte seit unserer Scheidung nie mehr geheiratet. Ich hatte auch seit dem keinen festen Partner. Heute, mit 42 Jahren wüschte ich mir noch einmal die Chance auf ein neues Glück. Dieses Mal würde ich es nicht herausfordern, nein, den Fehler würde ich nicht noch einmal tun...

 

 

Missbraucht

 

Die Sonne scheint und die Vögel zwitschern. Wir sitzen in seinem Zimmer und schauen fern. Mir geht es gut und doch warte ich. Warte auf den Augenblick, der den schönen Tag kaputtmacht. Er wird kommen, so wie er immer gekommen ist.

 

Plötzlich dreht er sich zu mir. Seine Augen durchdringen mich. Zieh dich aus, oder ich tu es! sagt er. Seine Worte sind hart. Dulden keine Widersprüche. Ich kralle mich an meiner Bluse fest. Verschränke meine Arme. Er rückt immer näher. Näher und näher. Mein Bein fängt an zu zittern. Schnell und unkontrolliert. Mein Körper versucht sich zu wehren, er vertraut mir nicht mehr, schon lange nicht mehr. Er zieht mir meine Hose aus. Streift sie grob an meinen Beinen herunter. Ich wehre mich nicht, kralle mich nur fester an meine Bluse.

 

Er legt sich auf mich. Beginnt.

 

Ich spüre 1000 Messerstiche, die in mich eindringen. Halte es vor Schmerzen nicht mehr aus. Damals, als wir als Kinder miteinander spielten, versprach er mir: Ich werde dir niemals weh tun! Und jetzt, wo er auf mir liegt, weine ich und flehe: Bitte, hör auf. es tut so weh!

 

 

 

Mummy, Daddy (Brief von einem Engel)

 

 
Mummy, Daddy, jetzt bin ich da
Ich fühl mich euch so nah
und bin doch so weit weg
 
Mummy, Daddy, ich spüre eure Tränen
Spürt ihr auch meine?
Wenn ich weine,
fallen sie als Regen zu Boden
 
Mummy, Daddy, ich kann nicht mehr zurück
Obwohl ich neben euch stehe
Sagt meiner Schwester, dass ich sie liebe
und gebt auf sie acht
 
Mommy, Daddy, richtet meinen Freunden aus,
dass ich sie vermisse
Sie sollen nicht um mich weinen
mir geht es hier nicht schlecht
 
Mummy, Daddy, es tut so weh
Warum hat er das getan?
Ich weiß doch gar nicht weshalb
Mummy, Daddy sagt, hab ich was böses getan?
 
Hier hab ich keine Angst
Hier bin ich nicht allein
Obwohl ich mein Leben so vermisse
Es ist so trostlos ohne euch
 
Mommy, Daddy, könnt ihr mir sagen
Warum hat er mich angefasst?
Warum hat er so etwas getan?
Mit einem Verlangen,
dass ich nicht verstehe
Mummy, warum hat er das gemacht?
Hat er mich vielleicht gehasst?
 
Ich hab geschrien
Aber er hat gelacht
Er hat mir weh getan
aber weitergemacht
Ich glaube es hat ihm Spaß gemacht
 
Mommy, Daddy, jetzt hab ich keine Angst mehr
Ich möchte nur noch wissen
Warum tun manche Menschen so etwas?
Haben sie den gar kein Gewissen...?
 
 

Sie hat uns verlassen...

 

Als sie starb zerbrach etwas in mir. Etwas, das ich nie zuvor so sehr gebraucht hätte, etwas, das ich nie beachtete, weil es so selbstverständlich war. Ich habe es verloren, nur eine große Leere bleibt zurück. Ich vermisse sie so sehr. Nie hätte ich gedacht, dass es einmal zu Ende sein könnte. Wieso hat sie das getan? Warum hat sie mich verlassen, was habe ich ihr denn getan? Habe ich etwas mit ihrem Tod zu tun?
Ich habe sie verloren. Ich habe alles verloren, mit ihr. Sie, ihre Freundschaft, die mir so viel bedeutete. Aber warum hat sie das getan? Wie kann ich darüber hinweg kommen? Werde ich es überhaupt je verdauen? Darf ich meine Trauer verdrängen? Was bin ich ihr schuldig? Ich habe Angst. Sie nahm sich das Leben einfach so. Sie war doch noch so jung, warum hat sie sich aufgegeben, bevor ihr Leben anfing? So jung und doch schon so verzweifelt und so entschieden, dass sie beschloss ihr Leben zu beenden. So verbissen, dass sie es wirklich geschafft hat. Dachte sie sie könnte einfach aus unser aller Leben verschwinden, wie sie aus ihrem Leben verschwand? Dachte sie wir würden sie so leicht, so schnell vergessen? Wie konnte sie nur? Was dachte sie sich dabei? Was hat sie soweit getrieben? Wir haben sie verloren. Wir alle. Nie werden wir sie wiedersehen, nicht mehr so, wie sie war. Sie hat unsere Hilfe nicht angenommen. Wir haben versucht ihr zu helfen, aber wir waren hilflos. Sie auch, aber sie sagte, sie bräuchte unsere Hilfe nicht, sie müsse allein damit fertig werden. Hätte sie uns doch eingeweiht, dann hätten wir ihr helfen, sie retten können. Dieser kleine Fehler hat ihr das Leben gekostet. Wir konnten nichts mehr für sie tun. Sie hat den Weg genommen, den sie als letzte Hoffnung immer in ihrem Herzen mit sich trug. Keiner konnte ahnen, wann es soweit sein würde. Es überfiel sie, es zerstörte sie. Es machte sie fertig, so sehr, dass sie es nicht länger ertrug, aber warum töten?
Es gibt doch bestimmt auch andere Wege. Was hat sie zerstört? Wir wissen es nicht. Sie hat nie darüber gesprochen. Nicht zu uns, nicht zu jemand anderes, nichteinmal zu ihrem Tagebuch. Sie war so verzweifelt, was konnten wir tun? Sie stieß uns weg, sie wollte keine Hilfe, sie wollte nur allein sein. Ihren Frust in sich hineinfressen. Einfach den Kontakt zur Erde unterbrechen. Keine Gespräche, nur Einsamkeit. Sie sagte, es würde ihr helfen allein zu sein. Sie schloss sich einfach ein. Sie schloss uns aus, sperrte ihr Herz ab und lies nur noch das hinein, was sie zerfraß, was sie nicht verkraftete. Was sie nicht verstand, was sie nicht verarbeiten konnte. Sie zerbrach daran. Verarbeiten konnte sie es anscheinend nie. Sie gab uns nie die Chance sie zu verstehen. Wir lebten in einer für sie fremdgewordenen Welt. Sie hatte ihre eigene Welt, ihre kleine verstörte und zerstörte Welt, sie konnte ihr nicht entfliehen, sie war überall, sie war eine Gefangene in ihren eigenen Gedanken. Sie hat sich wegen ihnen aufgegeben.
Einfach so. Tot.
Wie sollen wir sie jemals verstehen? Wie sollen wir sehen, warum sie diesen Weg ging? Sie hat es nicht offenbart. Wir tappen im Dunkeln und machen uns selbst Vorwürfe. Aber hat sie das gewollt? Wollte sie, dass wir nachdenken? Wir haben sie verloren. Ich habe alles verloren. Es wird nie mehr sein, wie vorher. Sie fehlt mir so. Doch ich mache nicht den gleiche Fehler, wie sie! Ich bleibe stark, auch wenn die Trauer mich überrennt. Nur nicht aufgeben. Ich weiß, wie es ist jemanden zu verlieren, doch wusste sie es auch? Sie ahnte nicht, wie sehr wir sie vermissen würden. Doch wir tun es. Wir verzweifeln, wir trauern und wir vermissen sie. Durch sie ist der Tod in unsere Nähe gekommen. Wann wird er uns wieder verlassen? Wird er noch weitere Opfer fordern? Ich habe Angst. Sie hat uns verlassen.
 
 
 
 
 

Vergewaltigung

Schnee fiel vom Himmel, weiß war das Land, als sie sich das erste Mal sahen.
Ein großes altes Haus mit einem riesigen Garten. Er, Efay, war ein Elfe, welcher von seinem Volk verstoßen wurde. Er war nicht wie sie, er war eher wie ein Mensch. Neigte zur Brutalität, Hass und all den anderen negativen Eigenschaften. Sie, Joraline, ein 15-jähriges Waisenkind, ein geschicktes Mädchen, welches sich in Botanik sehr gut auskannte.
Joraline streifte umher, auf der Suche nach einem warmen trockenem Plätzchen, als sie auf das Haus stieß. Halb erfroren klopfte sie an. Efay machte ihr auf und ließ sie ein. Sie blieb beim ihm, sie fasste Vertrauen, fühlte sich sicher bei ihm, doch ahnte sie nichts.

Der Frühling zog ein, das Land wurde grün, erblühte in herrlicher Pracht, als es geschah.
Efay beobachtete Joraline, er kümmerte sich liebevoll um sie, gab acht, dass ihr niemand zu nahe kam. Sie genoss diese Fürsorge. Sie war oft im Garten, kümmerte sich um die Pflanzen dort, auch an dem Tag als es passierte. Efay stand am Fenster und betrachtete sie, wie sie dort hockte. Ihr langes schwarzes Haar glänzte in der Sonne, ihre blassen Wangen waren gerötet. Sie war so zart, so zerbrechlich, das gefiel ihm. Er ging zu ihr, bat sie ins Haus. Doch kaum hatte sie jenes betreten, fiel er über sie her. Er nahm sich was er wollte und das mit Gewalt. Als er fertig war, lies er sie allein. ALLEINE mit der Qual, der Scham! Sie weinte, hatte Schmerzen, fühlte sich elend.

Der Sommer brachte Wärme ins Land, doch im Haus herrschte eisige Kälte.
Efay nahm sich immer wieder was er wollte. IMMER WIEDER! Sie bat darum, dass er sie gehen lassen solle, dass er auf hören solle ihr weh zu tun. Er lachte und blieb taub. Joraline weinte oft des nachts, wünschte sich zu sterben, doch sie erwachte jeden Morgen, sie wusste das er nie auf hören würde...

Im Herbst war es vorbei. Das Land wurde bunt und kahl.
Joraline starb. Sie starb in Efays Armen. Aus Kummer und Verzweiflung, dass er sie nie gehen lassen würde, nahm sie an einem wunderschönen Herbstmorgen Gift. Efay fand sie röchelnd und sterbend. Plötzlich spürte er, was er ihr angetan hatte. Er bat darum das sie ihn nicht verließe. Er entschuldigte sich. Versprach ihr, dass er es nie wieder täte. Dass er sie gehen lassen würde. Doch zu spät...
Efay begrub sie im Garten, unter der großen Eiche, welche sie so geliebt hatte, an welcher sie oft gesessen hatte und auf Erlösung gehofft hatte.

Jeden Tag sitzt Efay vor ihrem Grab und bittet darum, dass sie ihm vergebe...


 

 

Vergewaltigung (ziemlich heftig)

Sie sah ganz schön mitgenommen aus, wie sie da so auf ihrer kalten Fensterbánck saß, Sie sah wie wie ein Zombie die Scheeflocken runterfallen.Früher war sie total aufgeweckt, umarmte jeden der sich ihr auch nur näherte und textete alle zu. Sie hörte gra nicht mehr auf zu reden.
Aber jetzt ist sie eine Aussenseiterrin. Sie hat sich total von ihrer aussenwelt abgeschottet. Sie sitzt immer nur in ihrer Ecke.Niemand beachtet sie, weiß ihren namen. Sie ist ein nichts...
Alles hatte angefangen, als ihre Mutter sich wieder verheiratet hatte.Am anfang war ihr neuer Vater total nett, aber an ihren sechsten Gebursttag fing es dann an :
Er kahm in ihr Zimmer, sie fragte mit leuchteten Auegn :,, ließt du mir noch eine Geschichte vor, daddy?“ Er hatte nur dieses verstohlende Lächeln und legte sch zu ihr ins Bett, fasste sie an stellen an, wo Daddys eigebndlich gar nicht hinfassen durften.Sie fing laut an zu schreien. rief ihre Mutter. Aber die Mutter kahm nicht. Sie wurde fast unter der last ihres Vaters erdruckt. Sie merkte wie sein schweres Gewicht auf ihre Lungen drückte. Salziges Wasser begann aus ihren, früher so strahlended, braunen Augen zu fließen. Bis Ihr Steifvater endlcih von ihr Abließ. Sie lag damals in ihren Bett, starteAuf ihre Decke, wo viele kleine Pferde abgebildet waren. Sie zwinkerte nicht. Sie starrte nur auf auf die kleinen Ponnys.Nach einer weile stieg sie aus ihren verwühlten Bett und begab sich ins Badezimmer, um ihr Bedürfniss zu erledigen.
Sie sah den rasierapperrat ihres Stiefvaters und nahm eine Klinge davon und schnitt sich tief ein. Damit sie wusste das sie wirlich Lebte. Sie fand es total schön.Sie beobachtete mit ihren jetzt ausdruckslosen braunen augen , wie ihr Körper rote Tränen weinten.Das machte sie jetzt jedesmal, nachdem sie ihr Vater zwingte mit ihr dieses widerliche Spiel zu spielen.Sie hörte auf zu lächeln, zu exestieren.Sie hoffte, dass wen ihr Steifvater wieder mit ihr dieses doofe Spiel spielen wollte, dass irgentwann mal ihre geliebtze Mama zu hilfe kommen würde. Aber diese Ilosion wurde ihr genommen, an deM tag, als ihr Steifvater mal wieder reinkahm, aber diesmal ein ganz andres Spiel spielen wolte als sonst. Sie musste ihren Mund ganz weit öffnen, damit sie einen Lollie von ihren Vater beckommen kann.Sie hatte schon die Hoffnung, dass es endlich aufhören würde, dieses doofe Spiel, welches sioe eigendlich gar nciht spielen will. Sie hattse nämlich dieses Spiel.Aber so war es nicht, es war wieder nur ein blödes Spiel welches sie eigendlich noch mehr hasste, den der Lollie schmeckte nicht so, wie ein Lollie normalerweise schmeckt.Sie wollte Ganz tief in den Lollie Beisen, und als ihr Stievaterdann laut aufschrei, kahm ihre Mamma rein,redete kurz mit Den Mann, dessen “Lollie“ in ihren Mund steckte. Aber ihre Mutter sah sie nur an, als wen sie etwas ganz böses getan hätte, und hielt sie fest,und fasste ihr auch noch an den Stellen ann, Wo sie eigendlcih gar nicht hinfassen darf.Das Mädchen sah seine Mutter mit fast totan Auegen an.Jetzt hatte ihre Mamma ihr auch noch wehgetan.

Und so fing das alles an. Wenn man jetzt auf ihren Arm blickt, sieht man überall ihre Wunden , die sie sich immer nach dem doofen Speil ritzt.Aber jetzt ist sie Alt genug, dass sie weiß das Der Steifvater und die Mutter nicht nur spielen, sondenr ihr wehtun wollen. Niemand liebt sie. keiner kann sie leiden. Sie ist ein niemand, wie sie denkt.Aber jedesmal wen sie am PC mit IHM chattet ist sie ein völlig anderer Mensch. Sie konnte sich fallen lassen , konnte ihm vertrauen, ihre Gefühle äussern. Sie trafen sich jeden Tag um 16:00Uhr im chat, um über Gott und die Welt zu reden.jedesmal wen sie mit ihm redetet, fühlte sie sich wie uafgelöst. Und so geschah es auch balt, dass sie sich in ihn verliebte.Immer wenn er online kahm, kribellte ihr ganzer Körper. Sie konnte es kaum erwarten.
Bis eines Tages. Sie kahm um 16:00 Uhr in den Chat, aber ER war nicht dar. Sie hatte sofort ein übles gefühl in der Magengrube, hoffte aber das er sich nur verspätete oder so etwas...
Sie sah in ihren E-meal Postfach nach, ob er ihr vielleicht eine e-mela geschickt hatte. Und so war es dan auch. Sie steiß schon einen Erleichterrungs Seuftzer aus. Aber als sie dann,ganz erleichtert, die meal öffnete wurde ihr total schlecht.In ihrer Kehle bildete sich einen knoten, und sie beckahmkaum noch luft. Er will nie wieder mit ihr Chatten, er kann sie nicht leiden , wie sie immer so auf die Gefühlstur kommt und ihn mit ihren Problemen nervt.
Sie War total Geschockt und starrte nur noch Starr auf ihren Bildschirm. Sie entschloss mit ihren Leben Schluss zu machen. Was hatte sie schon wofür es sich lohnen würde, weiter zu leben? sie hatte sich verliebt, aber derjenige kann sie nicht leiden. ihre Eltern Vergewaltigen sie fast täglich und sonst beachtet sie keiner. Sie nahm die Pistole, die ihr Steifvater immer bei sich trägt, schaute mit Tränenüberlaufendem Gesicht noch einmal auf den, vor ihren verschwindenen Bildschirm.
Sie Atmetze noch einmal Teif durch, Steckte die Waffe in ihren, vom heulen, trockendem Mund. Ein letztes mal lief ihr eine Salzige träne ihre rote Wange herrunter.Ihr Finger, begann sich zu bewegen, sie drückte ab, ein lauter Schuss.

Am Abend ahm ihr Stiefvater zu ihr ins Zimmer, um sie zu vergewaltigen. Er sah sie tot ü+ber die Tastatur liegen. Aber er meckerte nur rum, das er sich jetzt ne neue Tapete kaufen müsse, da die jetztige so voll mit Blut und Gehirn bespritzt ist. Er Blickte auf den Bildschirm. Langsam fing er an zu lachen. Er lachte über die dummheit seiner Stieftochter.Der Junmge Mann, warum sie sich Hauptsächlich umgebracht hatte, schrieb in einer e-meal ,dass seine Freunde sich nur einen kleinen Scherz erlaubt hätten, und das es ihm tausendmal leit tut. Er könnte ihr sowas nie antunn, da er sie liebt.

Ihr Stiefvater lacht immer lauter, bis er die leiche seiner Stieftotcher aufs Bett zerte, um nocheinmal seine Lust an ihr auszulassen,ein allerletztes mal.



Zum Glück musste sie das nicht mehr miterleben....

 

 

Die Decke wärmt mich nicht,mir ist kalt.
Schlaflos starre ich in die Dunkelheit der Stille
Stille?
Nein - ich kann dich leise hören,                                                         

wie du dich heran schleichst.
Versuche ruhig und gleichmäßig
meinen Atem zu kontrollieren.
Es gelingt mir nicht, schweiß bricht mir aus.
Ich möchte schreien,
doch dein Anblick läßt mich verstummen.
Innerlich erstarrt
kann ich deine Kälte fühlen,
die erbarmungslos nach mir greift,
Besitz von mir nimmt.

Nicht einmal der fliegende Teppich ist da,
der mich sonst im Geist davon trägt.
Ich flüchte durch meine Gedankenbazare
und suche den Glücksschmied,
doch der hat heute geschlossen.

Vielleicht kommt ja dieser Brief an,
denn flüchten kann ich nicht mehr.
Aber worauf sollte ich hoffen?
Auf erbarmen deinerseits?
Ich kann dein schallendes Lachen hören
und weiß das ich verloren habe...

 

 

                                               

 

 

 

Sag es......

Du sagts,Du libst mich.Warum sagst Du es nur und tust es nicht.

Du sagst,Du verstehst mich.Warum sagst du es nur und versuchst es nicht.

Du sagst,Du brauchst mich.Warum merkst Du nicht das ich Dich liebe.

 

 

                      

 

 

 

                      Du                                          

Alle sagen,ich soll Dich vergessen.Ich aber kann Dich nicht vergessen,denn Du bist mir noch so nah.Ich sehe Dich andauernd vor mir,wie Du mich in Deine Arme nimmst und mir sagst,wie sehr Du mich lieb hast.Ich blicke dann in Deine zärtlichen grünen Augen und könnte abheben vor Glück. Aber ich weiß,all das ist Vergangenheit.So wird es mie wieder zwischen uns sein,denn Du hast mich verlassen.Alles hast Du zerstört wie eine Sandburg.Du hast mir von heute auf morgen das genommen,was ich doch so sehr brauchte: DICH. Ich weiß nicht wie es nun weitergehen soll.Waren all Deine Worte nur Lügen?Waren Deine Blicke betrug? Ich hoffe nur,daß es Dir nicht irgendwann einmal so gehen wird wie mir jetzt und Du erfahren mußt,wie es ist,wenn man nur ein Spielzeug,ein billiger Zeitvertreib für jemanden war.

                                                                 

  Schicksal

So wie der Wind mit den Blättern spielt,so spielt das Schiksal mit den Menschen.Man trifft sich,man lernt sich kennen.Man liebt sich,man muß sich trennen.Der Mensch kann so vieles ertragen und leiden,kann vom liebsten,was er hat,in tiefer Wehmut scheiden.Er kann die Sonne meiden und das Licht,doch was er liebt,das vergießt er nicht!!

 

 

     

 

 

    Allein

Ich bin allein.Es ist dunkel.Du bist weg.Ich zünde eine Kerze an,schaue in die Flamme.Ich sehe Dein Gesicht,Deine Augen,Deinen Mund.Du lächelst - Ich will zu Dir - doch uns trennt etwas.Ich kann Dich nicht erreichen.Ich bin verzweifelt!Ich geb´s auf!Blase die Kerze aus.Es ist dunkel.Du bist weg. Ich bin allein !!

 

 

                                                                                    

 

 

        

Mein Kind


Hätt ich gewusst, was ich jetzt weiss,
es wäre nie geschehen.
Du könntest nun als kleiner Schatz
an meiner Seite gehen.

Voll Mutterliebe hätte ich
umsorgt Dich und beschützt.
Mit aller Kraft ständ ich Dir bei
im Kummer und im Glück.

Doch mir bleibt nur dies eine Lied,
voll Trauer und voll scham:
Herr Jesus, Du mein einzig Licht,
halt Du mein Kind im Arm!  

 

 

                                                              

                                                               

                

Mama, warum sollte ich nicht leben?
Mama, warum sollte ich nicht leben?
Warum gabst Du mir den Tod und nicht das Leben?
Mein kleines Herz,dass schlug nicht lang,
Mama, ist Dir denn gar nicht bang?

Ist Dir bewußt,was Du hast getan?
Mein Leben- es fing doch erst an!
Nie werd ich das Licht der Welt erblicken,
mich an Deiner Zärtlichkeit erquicken......

Nie mit anderen Kindern lachen,
keine verrückten Sachen machen.
Mama,es schmerzt mich,dass zu sagen,
kannst Du diese Last denn mit Dir tragen?

Du hast mir den Hauch des Lebens genommen.
Ach, ich hatte ihn ja kaum gewonnen.
Mama, tut es Dir denn gar niciht weh,
als mein kleiner Leib dahinschmolz, wie Schnee?

Uns verband nur der Nabel, der mich ernährte,
diesen Nabel trenntest Du -der mich doch nährte.
Nur eine Frage wird mich immer quälen,
doch die Antwort, sie wird immer fehlen...
Mama,warum sollte ich nicht leben?

   

 

 

       

 

 

                                                    

Ein Brief vom Himmel

Liebe Mami,

jetzt bin ich im Himmel und sitze auf Jesu Schoß. Er liebt mich und ist mir ganz nah. Ich wäre so gerne Dein kleines Mädchen gewesen und verstehe eigentlich nicht so richtig, was passiert ist.

Ich war so aufgeregt, als ich feststellte, dass ich zu existieren begann. Ich befand mich in einem dunkeln, aber wohligen Raum. Ich merkte, dass ich Finger und Zehen hatte. Ich war schon ziemlich weit entwickelt, wenn auch noch nicht bereit, meine Umgebung zu verlassen. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, nachzudenken und zu schlafen. Schon zu Anfang an fühlte ich mich ganz tief mit Dir verbunden..
Manchmal hörte ich Dich weinen und habe mit Dir geweint. Manchmal hast Du geschrieen oder sehr laut gesprochen und dann geweint. Und ich hörte, wie Papa zurückschrie. Ich war traurig und hoffte, es würde Dir bald besser gehen. Ich habe mich gefragt, warum Du wohl soviel weinen musstest. einmal hast du den ganzen Tag geweint. Es tat mir in der Seele weh. Ich konnte mir nicht vorstellen, was Dich so unglücklich machte.

An genau diesem Tag passierte etwas ganz schreckliches. Ein gemeines Monster kam in diesen warmen, bequemen Ort, an dem ich mich befand. Ich hatte schreckliche Angst und begann zu schreien, aber es kam kein Laut über meine Lippen. Das Monster kam immer näher und näher und ich schrie immer wieder: Mami, Mami, hilf mir bitte, hilf mir!

Entsetzliche Angst war alles, was ich fühlte. Ich schrie und schrie bis ich nicht mehr konnte. Dann riss das Monster mir den Arm aus. Es tat so weh, ein unbeschreiblicher Schmerz. Und es hörte gar nicht auf. Oh wie ich bettelte, es möge aufhören! Voller Entsetzen schrie ich, als das unerbittliche Monster mir ein Bein ausriss. Trotz unsäglicher Schmerzen wusste ich, dass ich im Sterben lag. Ich wusste, dass ich nie Dein Gesicht sehen oder von Dir hören würde, wie sehr Du mich liebst. Ich wollte alle Deine Tränen versiegen lassen und hatte so viele Pläne, Dich glücklich zu machen- nun konnte ich das nicht mehr, meine Träume wurden zerschlagen.

Obwohl ich schreckliche Schmerzen und Angst hatte, spürte ich vor allem mein Herz brechen. Mehr als alles andere wollte ich Deine Tochter sein. Doch nun war es vergebens, denn ich starb einen qualvollen Tod. Ich konnte nur ahnen, was für schlimme Dinge sie Dir angetan hatten. Bevor ich ging, wollte ich Dir sagen, dass ich Dich liebe, aber ich kannte die Worte nicht, die Du verstehen konntest. Und bald darauf hatte ich auch nicht mehr den Atem , um sie auszusprechen,. Ich war tot. Ich fühlte, wie ich in die Höhe stieg. Ich wurde von einem riesigen Engel zu einem großen, wunderschönen Ort hinaufgetragen. Ich weinte noch immer, aber der körperliche Schmerz war verschwunden. Der Engel brachte mich zu Jesus und setzte mich auf seinen Schoß. Jesus sagte mir, dass er mich liebt und dass Gott mein Vater ist.

Da war ich glücklich. Ich frage ihn, was denn dieses Ding war, das mich getötet hatte. Er antwortete: Abtreibung. Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt. Ich weiß nicht was Abtreibung ist; vermutlich ist das der Name des Monsters.

Ich schreibe, um Dir zu sagen, dass ich Dich liebe und wie gerne ich Dein kleines Mädchen gewesen wäre. Ich habe mit aller Kraft versucht, zu leben. Ich wollte leben. Den Willen hatte ich, aber ich konnte nicht, das Monster war zu stark. Es war unmöglich zu leben. Ich wollte nur, dass Du weißt, dass ich es versucht habe, bei Dir zu bleiben. Ich wollte nicht sterben. Also, Mami, bitte hüte Dich vor diesem Monster Abtreibung. Mami, ich liebe Dich und will auf keinen Fall, dass Du dieselben Schmerzen durchmachen musst, wie ich.

bitte pass auf Dich auf ! In Liebe,

Dein Baby.

 

 

     

 

 

Warum Mami?
Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an Deine Worte.
Du hattest mich gebeten,nicht zu trinken und so trank ich keinen Alkohol.
Ich fühlte mich ganz stolz, Mami,
genauso, wie Du es vorher gesagt hattest.
Ich habe vor den Fahren nichts getrunken, Mami,
auch wenn die anderen sich mokierten.
Ich weiß, dass es richtig war, Mami,
und dass du immer Recht hast.
Die Party geht langsam zu Ende, Mami,
und alle fahren weg.
Als ich in mein Auto stieg, Mami,
wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde,
aufgrund Deiner Erziehung- so verantwortungsvoll und fein.
Ich fuhr langsam an, Mami,
und bog in die Strasse ein.
Aber der Fahrer sah mich nicht,und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.
Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami,
hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken.
Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.
Ich liege hier im Sterben, Mami,
ach bitte komm doch schnell.
Wie konnte mir das passieren?
Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.
Ringsherum ist alles voll Blut, Mami,
das meiste ist von mir.
Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.
Ich wollte dir nur sagen, Mami,
ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken.
Es waren die anderen, Mami,
die haben einfach nicht nachgedacht.
Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami.
Der einzige Unterschied ist nur:
Er hat getrunken und ich werde sterben.
Warum trinken die Menschen , Mami?
Es kann das ganze Leben ruinieren.
Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.
Der Mann, der mich angefahren hat,Mami, läuft herum,
und ich liege hier im Sterben.
Er guckt nur dumm.
Sag meinem Bruder,
dass er nicht weinen soll, Mami.
Und Papi soll tapfer sein.
Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami,
schreibt Papis Mädchen auf meinen Grabstein.
jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami,
nicht trinken und dann fahren.
Wenn man es ihm gesagt hätte ,Mami,
würde ich noch leben.
Mein Atem wird kürzer, Mami,
ich habe große Angst.
Bitte, weine nicht um mich, Mami,
Du warst immer da, wenn ich dich brauchte.
Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami,
bevor ich von hier fortgehe:
Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken,
Warum bin ich diejenige, die sterben muss?


 

                                                          

 

Es war einmal ein Kind, das bereit war geboren zu werden. Das Kind fragte Gott: Sie sagen mir, daß Du mich morgen auf die Erde schicken wirst, aber wie soll ich dort leben, wo ich doch so klein und hilflos bin? Gott antwortete: Von all den vielen Engeln suche ich einen für Dich aus. Dein Engel wird auf Dich warten und auf Dich aufpassen. Das Kind erkundigte sich weiter:Aber sag, hier im Himmel brauche ich nichts zu tun, ausser singen und lachen, um fröhlich zu sein. Gott sagte:Dein Engel wird für Dich singen und auch für Dich lachen, jeden Tag. Und Du wirst die Liebe Deines Engels fühlen und sehr glücklich sein. Wieder fragte das Kind:Und wie werde ich in der Lage sein die Leute zu verstehen wenn sie zu mir sprechen und ich die Sprache nicht kenne? Gott sagte:Dein Engel wird Dir die schönsten und süssesten Worte sagen, die Du jemals hören wirst, und mit viel Ruhe und Geduld wird Dein Engel Dich lehren zu sprechen. Und was werde ich tun, wenn ich mit Dir reden möchte? Gott sagte:Dein Engel wird Deine Hände Hände aneinanderlegen und Dich lehren zu beten. Ich habe gehört, daß es auf der Erde böse Menschen gibt. Wer wird mich beschützen? Gott sagte:Dein Engel wird Dich verteidigen, auch wenn er dabei sein Leben riskiert. Aber ich werde immer traurig sein, weil ich Dich niemals wiedersehe. Gott sagte:Dein engel wird mit Dir über mich sprechen und Dir den Weg zeigen, auf dem Du immer wieder zu mir zurückkommen kannst. Dadurch werde ich immer in Deiner Nähe sein. In diesem Moment herrschte viel Frieden im Himmel, aber man konnte schon Stimmen von der Erde hören und das Kind fragte schnell:Gott, bevor ich Dich jetzt verlasse, bitte sag mir den Namen meines Engels. Ihr Name ist nicht wichtig. Du wirst sie einfach Mama nennen.

 

  

 

 

             

 

                                                                        

Was ist passiert?

Manchmal denke ich nach und frage mich: Was ist passiert?

In deinem Bauch, Mama, war alles so einfach.
Ob du wohl weißt, Mama,
dass ich nichts anderes will, als geliebt zu werden
und mich wohl zu fühlen?

In deinem Bauch, Mama, hatte ich nie Hunger,
nun kenne ich das Gefühl
und kann nichts anderes tun als – weinen!
In deinem Bauch, Mama, war ich nie allein,
nun kenne ich das Gefühl
und kann nichts anderes tun als – weinen!
In deinem Bauch, Mama, war ich nie allein,
und muss wieder – weinen!

So oft weiß ich nicht: Was ist passiert?!?
Und kann wieder nichts anderes tun
als laut schreien und rebellieren.
Mama, ich will dich ganz bestimmt nicht ärgern,
aber ich bin noch ein kleines unreifes Wesen,
mit einer eigenen Persönlichkeit,
die sich entwickeln möchte.
Bitte bewahr mir meine Persönlichkeit ...
mach mich dir weiter vertraut,
ich bin vielleicht liebesbedürftiger als andere Babys,
oder ich versuche mich lauter mitzuteilen,
schau mir weiterhin gut zu, und probiere immer was Neues aus,
dann verstehen wir uns auch ohne Worte.

Ach, Mama, es war so schön in deinem Bauch,
und ich dachte, alles würde so weitergehen.

Ganz langsam beginne ich zu verstehen,
dass du mir bei meiner Geburt
ein großes Paket geschenkt hast.
Einen Sack voll Liebe, viel Verständnis,
sanft wie Wolkenstreifen am Himmel.
Ein Bündel voller Gefühle – und deine ganze Zärtlichkeit.
Bitte hilf mir ... mein Paket ... richtig auszupacken,
dann können wir uns auch weiter vertrauen,
während andere an uns zweifeln.

Ich will doch keinen Terror machen,
sondern nur geliebt werden.
Mama, ist das nicht das Bedürfnis aller Menschen?
Ich wünsche mir Wertschätzung,
ohne bewertet zu werden.

Sei auch etwas nachsichtiger mit dir,
du machst auch gar nichts falsch.
Ich bin ein besonderes liebesbedürftiges Baby,
und du gibst mir deine ganze Liebe,
aber gönne dir auch mal eine Pause.

Mama, sieh es mal so ...:
Du bist mein Lieblingslied, darum singe ich so laut.
Habe dich ganz toll lieb,
denn du warst und bist meine Heimat.
MEINE MAMI!!!!

Verzeih mir, wenn ich so viel weine und das Leben durcheinander bringe,
aber wir lernen ja miteinander umzugehen
und werden es auch schaffen,
da wir mit dem Herzen denken, – und nur da kann man Herzlichkeit finden.

 

Einen dicken Schmatzi

 

                                                       

Mama, bitte weck mich nicht auf,
ich hasse die grauen Wände in diesem dreckigen Haus,
Mama, ich kann das alles nicht mehr sehen,
ich guck mir mein Leben an und kann es nich verstehn,
Mama, das Wasser tropft von den Decken,
sag mir, warum muss ich mich in diesem Loch verstecken?
In diesem Loch zwischen all den dunklen Gängen,
wenn ich spielen wollte durfte ich mit den Hunden bellen,
Ich geh jetzt raus und werd Geld verdienen,
hab keine Angst, ich werd mich nie in diese Welt verlieben,
die Welt in der wir nie wieder glücklich werden,
alles was ich will, ist einfach nur glücklich sterben,
Mama, erzähl mir, wie sieht ein Regenbogen aus?
Wie sieht im Himmel, das Leben oben aus?
Ich weiß nicht was mir der Schmerz verspricht,
ich weiß nur eins: es tut weh wenn ein Herz zerbricht, Mama...

 

 

                             

 

 

Es war einmal ein Mädchen und ein Junge. Sie dachten sich,
lass mal ne Runde mit dem Motorrad fahren.
Jedoch hatten sie nur einen Helm!!
Aber das war ihnen egal.
Also fuhren sie los.
Sie genossen es den sanften Wind auf ihrer Haut zu spüren,und einfach den Moment zu genießen.
Nach einiger Zeit fiel dem Mädchen auf das,der Junge immer schneller fuhr.
Sie guckte auf den Tacho und sah das es mittlerweile schon 180 Km/h waren.
Sie bat den Jungen langsamer zu fahren,weil sie Angst hatte.Der Junge antwortete:
Umarme mich und sage mir das du mich liebst!.Das Mädchen antwortete mit:
Ich liebe Dich über alles mein Schatz,nur fahr jetzt langsamer,bitte..
Der Junge sagte darauf nurkay aber nimm erst mal meinen Helm und setze ihn auf.Bitte,er sitzt mir zu eng.
Und danach umarme mich und sage mir noch einmal das du mich liebst!.
Das Mädchen setzte den Helm auf,umarmte ihn und sagte:Ich liebe dich mein Ein und Alles auf dieser Welt!.

Einen Tag später steht in der Zeitung:

Unfall:

Zwei Jugendliche fuhren mit 180 km/h auf ein Haus zu!! Nur eine Person überlebte!.

Erklärung:

Überlebt hatte nur das Mädchen.
Dem Jungen wurde beim Fahren bewusst,das die Bremse nicht mehr ging,
das Gaspedal hängen geblieben ist und sie nicht mehr langsamer fahren können!
Deswegen hat er ihr den Helm gegeben und gesagt sie soll ihn umarmen und sagen das sie ihn liebe!!
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Ein Mädchen fragte einen Jungen Magst du mich? - Er sagte nein. Sie fragte Findest du mich hübsch? - Er sagte nein. Sie fragte Bin ich in deinem Herz? - Er sagte nein. Als letztes fragte sie Wenn ich weg gehen würde würdest du für mich weinen? - Er sagte wieder nein. Sie ging traurig davon. Er packte sie am Arm und sagte Ich mag dich nicht, ich liebe dich. Ich finde dich nicht hübsch, ich finde dich wunderschön. Du bist nicht in meinem Herz, du bist mein Herz. Ich würde nicht für dich weinen, ich würde für dich sterben!

 

 

 

Die beiden Hände

Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand: Du große Hand, ich brauche dich, weil ich bei dir geborgen bin, ich spüre deine Hand, wenn ich wach werde und du bei mir bist, wenn ich Hunger habe und du mich fütterst, wenn du mir hilfst, etwas zu greifen und aufzubauen, wenn ich mit dir meine ersten Schritte versuche, wenn ich zu dir kommen kann, weil ich Angst habe. Ich bitte dich: bleibe in meiner Nähe und halte mich. Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand: Du kleine Hand, ich brauche dich, weil ich von dir ergriffen bin. Das spüre ich, weil ich viele Handgriffe für dich tun darf, weil ich mit dir spielen, lachen und herum tollen kann, weil ich mit dir kleine, wunderbare Dinge entdecke, weil ich deine Wärme spüre und dich lieb habe, weil ich mit dir wieder bitten und danken kann. Ich bitte dich: bleibe in meiner Nähe und halte mich.

 

 

Das Grab

Ich sehe sie noch immer- sie und ihre Tränen.
Sie sitzt da, die Hände gefaltet und betend zu Gott.
Sie ist verzweifelt und am Boden zerstört,
tränenüberströmt sitzt sie da....
Und sie kauert alleine vor dem Grab,
keiner war jemals hier und schaut.
Dann sah ich sie gehen, noch immer weinend,
schreit vor Wut und haut auf den Boden.
Ich sah, das es meine einst beste Freundin war,
doch wieso war sie wütend.
Ich hatte sie schon lange nicht mehr gesehen,
wir hatten uns gestritten.....
Ich verstand nicht, was los war,
ging auch zum Grab und wollte sie trösten
doch dann erschrak ich und sah,
das auf dem Grab mein Name ist......

 

    

 

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?

Da antwortete er:
Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen.

 

 

 

Gequälte Kinderseele

Die Tür fällt zu, - sie ist gegangen.
Ich fühl mich wie ein Tier: gefangen!
Geh bitte nicht, bleib doch daheim!
Wir sind mit IHM jetzt ganz allein.
Ich lieg im Bett, ruhig und verschreckt.
Ich hätte mich so gern versteckt.
Doch nirgends werd ich sicher sein...
vor IHM, ich mache mich ganz klein.
Ganz langsam öffnet sich die Tür.
Oh Gott, - zaubre mich weg von hier!
Ich bin noch da... ER kommt herein.
Komm Kind, - du darfst jetzt Mama sein!
Vor Angst fall ich aus meinem Bett.
ER kommt zu mir, und tut ganz nett.
Tut nicht mehr weh, - komm her ich blase
Oh... wie ich diese Worte hasse!
Mein kleiner Schatz, ich hab dich lieb.
Nein - will ich schrei n, DU bist ein Dieb!
DU stiehlst mir grad mein Kinderlachen.
Ich will nicht diese Dinge machen!
Ich muss mit raus... hab keine Wahl.
Jede Minute wird zur Qual.
Ich zähl sie mit: vier, fünf, sechs, sieben...
Ich würd am liebsten tot hier liegen.
Ich fühl s rumor n in meinem Bauch.
Na kleine Frau, gefällt s dir auch?
Am liebsten würd ich IHN bespucken.
Doch hab schon Angst, IHN anzugucken...
Die Zeit ist um... es ist vorbei.
Du weißt, das wissen nur wir zwei.
Das muss unser Geheimnis bleiben,
sonst kann dich Mama nicht mehr leiden!
Sie glaubt dann nämlich dass du lügst
und stiehlst, und and re auch betrügst.
Und weil sies dann nicht schafft allein,
steckt sie euch alle in ein Heim!
Ich habs gelernt - ich darf nichts sagen.
Wem auch??? - es stellt ja niemand Fragen!
Ich geh ins Bad, will sauber sein.
Der Schmutz zieht in die Seele ein!
Ich werd nie sauber! - Nie im Leben!!!
Kein Mensch kann mir mein Lachen geben...
kein Mensch kann diese Last ertragen.
Die wir als Kind erfahren haben!
Ich bring IHN um....ich hasse IHN!
Ich hab bis heut IHM nicht verzieh n...
und heut noch lieg ich oft im Bett,
ganz klein - und suche ein Versteck.
Ich bin jetzt groß, erwachsen schon.
Habe zwei Mädels und nen Sohn.
An meiner Seite ist ein Mann...
dem ich fast voll vertrauen kann.
Fast voll... denn immer bleibt ein Rest.
Der mich nie voll vertrauen lässt.
Und das hat ER zuweg gebracht,
in jeder Mama-Papa-Nacht
Ich hab geschworn, das nie ein Mann...
dass meinen Kindern antun kann.
Lass nie ihr kleines Herz zerstörn...
werd vorher stumme Schreie hörn!
Denn jedes Kind hier hat das Recht...
dass Mann die Finger von ihm lässt!.
Und alle kleinen Kinderseelen...
sind da zum lieben,- nicht zum quälen!
Sie können doch nur uns vertraun!
Wir sollten nicht zur Seite schaun..
wenn sie uns bitten:
Bleib daheim...
wir sind doch sonst mit IHM allein!

 

 

 

Wo bist du, frage ich das kleine Licht?

Hier bin ich! Mama, spürst du mich nicht?

Ich spüre dich, doch sehe ich dich nicht,

Entgegne ich dem Licht und höre,

Wie es spricht:

Es zählt nicht, was Du siehst oder nicht,

Wichtig ist nur, du spürst mein Licht

- in dir, Mama, nicht äußerlich.

Ich spüre dich deutlich, innerlich.

Zum Greifen nah, fehlt nur ein Stück,

Zum richtigen Glück.

Warum bist du gegangen, mein kleines Licht,

So traurig bin ich, ohne dich.

Nicht traurig sein, Mama, ich liebe dich.

Der kleine Körper den ich besaß, der wollte nicht,

Hinderte mich zu werden, was ich werden wollte:

Dein gesundes kleines Licht.

Nie wollt ich Dich verlassen, doch musste ich,

Wollt doch nicht krank sein, Mama, verstehst du mich ?

Schmerzlich erkläre ich dem Licht

Am Verstehen scheitert es nicht, nur tut es so weh.

 

Meine Mama, so weine nicht, Zeit vergeht,

Bald bin ich wieder in Sicht!

Kämpfe für mich! Ich brauche Dich! Ich liebe Dich!

 

 



 

 

Das Grab 
sitzt sie da....
Und sie kauert alleine vor dem Grab,
keiner war jemals hier und schaut.
Dann sah ich sie gehen, noch immer weinend,
schreit vor Wut und haut auf den Boden.
Ich sah, das es meine einst beste Freundin war,
doch wieso war sie wütend.
Ich hatte sie schon lange nicht mehr gesehen,
wir hatten uns gestritten.....
Ich verstand nicht, was los war,
ging auch zum Grab und wollte sie trösten
doch dann erschrak ich und sah,
das auf dem Grab mein Name ist...... Ich sehe sie noch immer- sie und ihre Tränen.
Sie sitzt da, die Hände gefaltet und betend zu Gott.
Sie ist verzweifelt und am Boden zerstört,
tränenüberströmt

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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